Es ist eine alte Tradition an Karfreitag und Karsamstag die Kirchenglocken zu ersetzen, da diese in dieser Zeit nach Rom geflogen sind. Wie auch in den letzten Jahren haben sich die Kinder und Jugendlichen der KaJu Mülheim auf den Weg gemacht, um dreimal in vier Gruppen durch Mülheim zu ziehen. Während sie wahlweise kleine Kläppern oder große Ratschen betätigen, rufen sie am Freitagmorgen: „Wir kläppere, wir kläppere die Leute aus dem Bett“, vor der Messe am gleichen Tag: „Wir kläppere, wir kläppere die Mess, die is um drei“ und am Samstag: „Wir kläppere, wir kläppere die Eier aus dem Haus“.

Seit einigen Jahren werden zu den gewohnten Kläpperspenden zusätzliche Einnahmen durch den Verkauf von selbstgestalteten Ostereiern gemacht. Dies übernahm dieses Jahr die noch jüngste Gruppe der Kaju. Die Gruppe von Anna und Marcel wird allerdings nicht mehr lange die jüngste Gruppe sein, denn nach der Kommunion wird wieder eine neue Gruppe gestartet.

Das erreichte Spendenergebnis ist das beste Ergebnis seitdem es einen Systemwechsel gab. Seit diesem wird nicht mehr an jeder Tür geklingelt, sondern es werden Flyer mit dem Zeitpunkt der Spendensammlung verteilt.
Wie jedes Jahr hat es allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Über das Ergebnis von über 1000 Euro freut sich die KaJu Mülheim besonders.

Wie im letzten Jahr gehen die gesammelten Spenden an das ambulante Kinderhospiz in Koblenz. Dort werden die Spenden in verschiedenen Bereichen verwendet, um kranken Kindern und ihren Familien zu helfen.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr,
die KaJu- Mitglieder