Vom 26.02.10-28.02.10 fuhren die beiden ältesten Gruppen der KaJu, inklusive sieben Leiter, nach Bermel in ein Selbstversorgerhaus, um etwas über die Aufgaben und Verantwortungen eines Leiters zu erfahren.
Die „Pänz“, zwischen 13 und 15 Jahren alt, trafen sich am Freitagnachmittag um dann recht zügig zu ihrem Wochenenddomizil aufzubrechen. Dort angekommen erlitten alle Teilnehmer erstmal einen Schock! War man etwa in einer ehemaligen Kaserne gelandet? Diesen Eindruck vermittelten jedenfalls die Bettgestelle in den beiden Schlafsälen, wobei „Saal“ in dem Fall der Jungs übertrieben war, denn hier hätte das Wort Abstellkammer weit besser gepasst.


Erstmal bezogen kam dann doch ein Anflug von Gemütlichkeit auf und die „Pänz“ arrangierten sich widererwarten gut mit der Situation.

Der erste Abend war geprägt von Spielen aller Art, von Steigerung der Gruppendynamik hin zu Spielen die man mit Groß und Klein spielen kann.

Nach einer für die „Pänz“, und den ein oder anderen Leiter, verhältnismäßig kurzen Nacht, hieß es um halb neun: Aufstehen! Ein straffes aber interessantes Programm wartete. Nach einem kräftigen Frühstück startete man mit einer Frage: „Was bedeutet für euch KaJu/bzw. Leiter sein?“ In Gruppen eingeteilt wurde heftig diskutiert und schließlich gute Ergebnisse an die Wand gebracht.

Zum Mittagessen traf dann auch noch ein letzter Verirrter Leiter ein und nach etwas Pause ging es in drei Gruppen mit einem Rechtsspiel weiter. Darin ging es darum in die Rolle eines Leiters zu schlüpfen und in den vorgegebenen Situationen möglichst die richtige Entscheidung zu treffen. Nach zwei Stunden rauchten die Köpfe und man beendete das Spiel um den „Afa´s“ etwas Pause zu gönnen. Eine kleinere, letzte Aufgabe folgte dann noch. Es sollten vier Aktionen, ein Schwimmbadbesuch, ein Programmpunkt im Zeltlager, Spiele beim Pfarrfest und eine Gruppenstunde für jüngere Kinder, geplant werden und später auch durchführbar sein!

Nach dem Abendessen war Freizeit angesagt, denn es sollte ja nicht nur gearbeitet werden. Bei „Singstar“ und Gitarrenklängen lies man den letzten Abend ausklingen. Sonntags ging es denn nach Aufräumen, Packen, Kehren und Präsentation der Ergebnisse des Vorabends wieder Richtung Heimat um im hiesigen Schwimmbad das Wochenende abzuschließen. Müde und zufrieden wurden die „Pänz“ nach Hause gebracht und man war sich einig, dass es so ein Wochenende im nächsten Jahr wieder geben sollte!