Pünktlich zum diesjährigen Pfingstlager der katholischen Jugend Mülheim zeigte sich der Mai von seiner besten Seite und bescherte den 117 Teilnehmern auf dem Zeltplatz in Demerath traumhaftes Wetter. Unter strahlendem Sonnenschein bezogen am Freitagnachmittag „67“ gutgelaunte „Pänz“ mit Hilfe ihrer Eltern die bereits aufgebauten Zelte und bevölkerten den Platz. Doch spätestens als die letzte Luftmatratze fertig aufgeblasen war, waren die Eltern abgeschrieben und die Kinder stürzten sich in die Chaos-Rallye um den Zeltplatz und die anderen Lagerteilnehmer kennenzulernen. Nach der traditionellen Lagerrunde am Abend startete die Nachtstaffette, in der die Kinder auf einem Rundweg um den Lagerplatz an verschiedenen Stationen kleine Spiele und Aufgaben erledigen konnten. 

 

Obwohl die sie an diesem Abend spät ins Bett kamen, konnte das die jüngeren Lagerteilnehmer nicht davon abhalten am nächsten morgen schon bei den ersten Sonnenstrahlen ihre Schlafsäcke zu verlassen und auf dem Zeltplatz zu toben.

Das Programm sah für Samstag das Geländespiel „Waldschach“ und verschiedene Workshops vor. In kleineren Gruppen konnten die Kinder Gipsmasken und kolumbianische Cometas oder Pfeil und Bogen basteln, die Lagermesse für den Nachmittag vorbereiten, die schönsten KaJu-Spiele spielen oder beim „Überfallworkshop“ lernen, wie man ein Zeltlager am besten bewacht und verteidigt. Gerade für die jüngeren Pänz war dies eine neue Erfahrung, die sich im Laufe des Lagers noch als wichtig herausstellen sollte.
Vor dem Abendessen fand die traditionelle Lagermesse statt. Pastor Rahms und der Pastoralreferent Werner Huffer- Kilian hatten den weiten Weg in die Eifel auf sich genommen um mit der KaJu den Pfingstgottesdienst zu feiern. Werner Huffer-Kilian nutze diese Gelegenheit und feierte in der Lagerrunde seinen Abschied aus der KaJu.
Nach einer unterhaltsamen Lagerrunde verabschiedeten sich die Pänz in ihre Zelte, doch die Nachtruhe währte nicht lange. Als die Nachtwache laut rufend den „Überfall!“ ankündigte, dauerte es keine fünf Minuten, bis alle Kinder aus ihren Zelten waren und sich um den Bannermast versammelt hatten. Dank des Überfalltrainings vom Tag kannten alle Lagerteilnehmer ihre Positionen und konnten die „Überfaller“ der KaJu Rübenach rechtzeitig stellen, bevor diese die Lagerglocke erreichten.
Erschöpft aber zufrieden kehrten die Kinder in ihre Zelte zurück und sanken in den wohlverdienten Schlaf.

Der nächste Morgen brachte Sonnenschein und eine Tageswanderung mit Dorfspiel. Ausgestattet mit viel Sonnencreme und einem Aufgabenblatt zogen die Kinder in Gruppen los um im nahegelegene Ellscheid Fragen zum Ort zu beantworten. Mit viel Hilfe der Dorfbewohner waren schließlich alle Aufgaben gelöst und einem Sprung ins kühle Nass des Lagereigenen Weihers stand nichts mehr im Wege. In der letzen Lagerrunde wurden neben den Gewinnern der Lagerwahlen auch die Sieger der vielen Spiele und Wettbewerbe der vergangen Tage gekürt und mit viel Applaus belohnt.

Am Montag Nachmittag kamen die Eltern zurück auf den Zeltplatz um ihre Kinder abzuholen. Vorher erhielten sie einen kleinen Eindruck vom Lagerleben und den Kochkünsten der Lagerküche. Bei Gulaschsuppe und Brötchen lauschten sie der „Lager- Tagesschau“ die die vielen Erlebnisse im Lager zusammenfasste und die schönsten und aufregendsten Ereignisse noch einmal Revue passieren ließ. Als das letzte Lied verklungen war, verließen die Kinder mit vielen Erinnerungen an ein tolles Lager den Zeltplatz in Richtung Mülheim.