"Es soll eine „Beachanlage“ entstehen, die dazu dient, dass man dort Beachfußball, Beachvolleyball und ähnliche sportliche Aktivitäten ausüben kann."So lautete der Auftrag, welcher der KaJu Mülheim am Donnerstag den 7. Mai pünktlich um 17.07Uhr übergeben wurde.

Ort des Geschehens war für die nächsten 3 Tage das Jugendhaus Mülheim-Kärlich, dessen hauptamtlicher Leiter Kay Rietz das Projekt vorgeschlagen hatte.

 Die Entstehung der Beachanlage begann mit einer kurzen Planungsphase, auf die dann sofort der Beginn der eigentlichen Arbeit folgte.
Von Anfang an war auf die Hilfe aus dem engeren und weiteren Umfeld der KaJu verlass: Die Stadt Mülheim-Kärlich und die Firma Mebus stellten dringend benötigtes Gerät in Form von Baggern und anderen Maschinen aber auch das nötige Personal zur Verfügung.
Bevor es ans Aufschütten von Sand, gesponsort von der Firma Pfaffhausen, ging musste man erst einmal in die entgegengesetzte Richtung arbeiten: eine ca. 40cm hohe Erdschicht musste auf der gesamten Fläche abgetragen werden. Überwacht und technisch geplant wurden diese Arbeiten von dem eigens aus Leverkusen angereisten Architekten und Bauingenieur Herrn Lambert, der sich ehrenamtlich zur Verfügung stellte. 

Während die Erdbewegungen für das Volleyballfeld viel rohe Muskelkraft wurde die kreative Seite der KaJu durch die Errichtung einer Beachbar und die Gesaltung des Umfeldes gefordert und auch hier von vielen Sponsoren, Freunden und Eltern unterstützt.

Das Ausheben der Grube zog sich auch fast den kompletten Freitag hin, nicht ohne kleinere Zwischenfälle durch unerwartete Hindernisse auf dem Weg nach unten (Telefonkabel, Wasserleitung).

Samstags konnte die Grube dann endlich mit Sand aufgefüllt werden. Insgesamt transportieren und verteilten die KaJuler ca. 110Tonnen Sand, einen Anhänger voll Split und einige Baggerladungen Mutterboden. Parrallel zu den Bauarbeiten gingen die Feinplanungen und Feinarbeiten weiter: Es mussten immer wieder neue Materialien organisiert und finanziert werden. Doch auch nach 48 Stunden war die Hilfsbereitschaft in Mülheim-Kärlich weiter ungebrochen sodass das Volleyballfeld und die Bar problemlos und mit allen benötigten Hilfen errichtet werden konnten. Besonders zu erwähnen ist hier Familie Mueller vom Restaurant Kirschbäumchen, die während der gesamten Aktion dafür sorgte, dass es den Jugendlichen nie an leckeren Mahlzeiten fehlt, sowie zahlreiche weitere Spender von Kuchen, Brötchen Salaten und Co.

Der Samstag endete dann etwas abrupt: Starker Regen machte die Arbeiten mit Sand und Erde zu einem unmöglichen Unterfangen und so mussten die Jugendlichen ihre Arbeit früher beenden als geplant.

Der Rückschlag vom Samstagabend wurde dann Sonntag morgens wettgemacht und der 72Stunden-Auftrag war gegen halb2 gelöst und damit noch weit vor der gegebenen Zeit. Nach einer kleinen Einweihung im kleinen Kreis wurde zum Abschluss noch eine offizielle Eröffnung vorbereitet: Viele Freunde, Familien und Bekannte der KaJu und des Jugendhauses fanden sich gegen 17Uhr ein um zusammen das Ende der Aktion herunter zu zählen und das Volleyballfeld zu eröffnen. Eingewiehen und Eröffnet wurde die Beachanlage von Pastoralreferent Werner Huffer-Kilian, Kay Rietz und dem Schirmherr des Projektes Josef Dötsch.

Abschließend möchte sich die KaJu Mülheim bei allen Sponsoren (egal ob aus Wirtschaft, Politik oder Gemeinde) für ihre tolle Unterstützung unserer Arbeit mit Sach- und Geldspenden aber auch für die spontane Mithilfe an unserem Projekt bedanken.