Nach einer für die erfahrenen Piraten sehr kurzen Nacht begann der letzte Tag mit totenähnlicher Stille. Die Plätze, die an denen vorherigen Morgenden von Piratenmassen bevölkert waren, wirkten nun ausgestorben und leer... Erst nach und nach sah man verschlafene Gesichter mit kleinen Augen aus den Zelten luken, die sich dann zielstrebig in Richtung des wärmenden Frühstücks bewegten. Mehr oder minder gestärkt und wach ging es dann ans Segel einholen und Planken schrubben - sprich ans Platz-putzen. Hierbei legten die Pänz, wie schon in den vergangenen Lagertagen ein erstaunliches Maß an Motivation an den Tag, was bei ihren Leitern für vollkommen verwirrtes Kopfschütteln sorgte. (Wir wollen hier ein Lob an die elterliche Erziehungsarbeit aussprechen, denn Worte wie "Ich will spülen", "Darf ich noch mehr Holz holen?" sowie "kann ich noch länger Nachtwache halten?" überraschten uns immer wieder)
Erwartungsgemäß Reibungslos verlief das Aufräumen und bald konnten sich alle wieder den erfreulichen Dingen des Piratenseins zuwenden. Mit dem Beiboot "Flipper" wurden die 7 Weltmeere(pder einfach der Weiher) zum letzen Mal besegelt, das letzte, wie üblich äußerst liebevoll und natürlich unglaublich leckere Mittagessen war der Startschuss für die Rückverwandlung der Seeräuber in gewöhnliche Landratten und der Piratenschiffes zurück in den idyllischen Platz am Weiher.
Die Sehnsucht nach dem zivilisierten Leben (Duschen, Bett, Klo...) wuchs ins Unermessliche doch trotzdem stellte sich auch eine Traurigkeit ein, denn mit der Ankunft der Eltern nahte unwirderruflich das Ende des Pfingstlagers 2006.