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Am Samstag den 19. Juni um 15.00Uhr war es soweit: Der KaJu-Tag 2004 begann.... mit einem Blick in den mehr als bewölkten Himmel! Es war geplant, ein Dorfspiel zu machen, welches sich über ca. 1-1,5 Stunden erstrecken würde, jedoch hatte es am Morgen sowie am Vortag wie aus Eimern geregnet.
So blickten die Leiter, welche sich schon eine Stunde vor Beginn des KaJu-Tages im Pfarrheim trafen, des Öfteren bang in den Himmel und nach einigem Überlegen das "Schönwetter-Programm", also das Dorfspiel. Hierfür mussten die Pänz erst einmal in Gruppen eingeteilt werden, was schon zu den ersten Tränen führte, da einige Pänz es nicht verkrafteten, nicht beim Freund in der Gruppe zu sein... nach ca. 10 Minuten waren dann alle Besetzungsprobleme geklärt und man brauchte nur noch los zu gehen.... doch da fing es an zu regnen!
Also verfrachtete man in größter Eile alle Pänz ins Pfarrheim und stelle einen 50-Mann-Stuhlkreis, in dem dann ein paar Spiele gespielt wurden, während einige Leiter das Wetter im Auge behielten. Nach ca. einer halben Stunde gab der KaJu-Wetterdienst das OK für's "Gutwetter-Programm" und die Gruppen zogen los zu ihren Startpunkten um um Punkt 16.05Uhr das Dorfspiel "MisterX" zu beginnen. Bei diesem Spiel geht es, wie "Scottland Yard" darum, MisterX zu fangen, welcher in den Straßen von Mülheim-Kärlich untergetaucht war. Die Kommunikation lief - ganz fortschrittlich - per SMS und Handy über die Spielzentrale in der Rübenacherstraße, welche Informationen weitergab und das Spiel regelte.
Nachdem sich MisterX direkt zu Beginn des Spiels aus einer fast aussichtslosen Umzingelung befreit hatte, schaffte er (Bzw. die MisterX-Gruppe) es, eineinhalb Stunden Katz und Maus mit den Verfolgern zu spielen. Da MisterX dann um ca. halb sechs gefasste wurde, schafften es die KaJuLer noch rechtzeitig in die Kirche, wo ein Jugendgottesdienst gehalten wurde, welcher von der KaJu gestaltet war. Nach dem Gottesdienst warteten auf die Pänz vor der Kirche auch schon Bratwurst mit Brötchen, deren Bestand sich in Windeseile leerte. Nach einer Partie "Englische Bulldogge" ging man dann noch eine Stunde ins Pfarrheim um mit Hilfe einer Beamers einen Teil der 900 Pfingstlager-Fotos anzuschauen.
Um 21.00Uhr war der KaJu-Tag 2004 für die Pänz, welche gut gelaunt den Heimweg antraten, zu Ende und die Leiter blieben noch im Pfarrheim um sich die restlichen Fotos sowie eine DVD anzuschauen.

Donnerstag, 7.10.2004, 17.07 Uhr MEZ irgendwo in einem kleinen 10.200 Seelen (!!!) Dorf bei Koblenz:
Eine oder vielleicht besser zwei Hände voll motivierter Jugendliche (auch Ü-20) bekommen DEN Brief überreicht, der in den nächsten 72 Stunden ihr Tun wesentlich verändern wird. Man könnte fast meinen, man habe sich in einen James Bond Film verirrt aber hier wird MEHR passieren als grad mal so die Welt zu retten und danach eine Frau ähm... zum Tee trinken einzuladen. Hier wird die Welt in ein paar Stunden ein Stückchen besser gemacht und das ohne viel technischen Schnick-Schnack wie ihn Pears Brosnan immer braucht.

Hier soll in 72 Stunden an einem geheimen Ort (eine KiTa in M.) ein Klettergerüst errichtet werden. Dazu soll das Außengelände noch mit einer Pergola weiter verschönert werden. Ob wir es schaffen würden?
Kurz oder na ja vielleicht auch ein bisschen länger rauchten die Köpfe der tollkühnen KaJuler bis spät in die Nacht. Mit der Hilfe vieler netter Sponsoren wurde dann ein riesiger Stein ins Rollen gebracht. So konnte man am Freitag schon die Pfeiler für das Klettergerüst setzen und es konnten die ersten Arbeiten an der Pergola beginnen. Stück für Stück mauserte sich unser Vorhaben zu einem kleinen Kreativwettbewerb so ging es dann z.B. in den Kategorien "Wer baut das schönste und komfortabelste Häuschen aus Pflazkästen?", "Wer schafft es eine Blume an das Häuschen zu sprühen ohne das mehr als drei Nasen entstehen oder die Blume bis zur Unkenntlichkeit zerläuft" richtig rund. Da griff jeder mal zur Bohrmaschine (die jede Menge Bits lassen musste) und auch mal zur Stichsäge oder dem heimlichen Favorit, nämlich der elektrische Fuchsschwanz (vor allem eine gewissen C.S. aus M. die Gott sei dank keinen verletzte).
Das Gefühl eines heißgelaufenen Akkus in der Hand und der Geruch der Farbe machte manche teilweise noch wilder so dass sie später am Abend jeden Bezug zur Realität verloren und einfach nur noch in ihrer Parallelwelt voller Bohrmaschinen, Schrauben und Hammer von Holzklötzchen zu Holzklötzchen sprangen (wir wissen es nicht genau und vermuten dies nur anhand des geistigen Zustandes einer Ka.W. aus M. und einer D.B. vom D.) während fernab vom Lagerfeuer drei tapfere Männlein vor sich hin werkelten und schließlich das Klettergerüst als fast fertig abstempeln konnten. So endete der Samstag in der KiTa, die mittlerweile schon um ein Klettergerüst, zig Bäume und kleiner Sträucher, eines blauen Hauses und vieler kleiner bunten Häuschen reicher war.
So mussten wir am Sonntag nur noch das Schlachtfeld wieder herrichten und dem Klettergerüst den letzten Schliff geben. Dann konnte die Party beginnen und die Eltern mit ihren Kindern das neugestaltete Außengelände der KiTa bei einer Tasse Kaffee bewundern und der groben Einweihung durch unsern Bürgermeister (nebenberuflich Messdiener *g*) Uli Klöckner und unseres obersten Herren Pfarrer Alois Weller (T.K.: "Der bringt dann auch gleich noch nen Schluck Weihwasser mit.") beiwohnen.
Fazit: Es war mal wieder ein voller Erfolg, die Welt ist gerettet oder auch ein Stückchen besser geworden, in Mülheim gibt es jetzt ein paar freudig strahlende Kinder mehr und Pears Brosnan ist jetzt arbeitslos weil Hollywood schon bei uns für den nächsten James Bond Film angefragt hat.

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Die KaJu Mülheim war zu Besuch bei der Berufsfeuerwehr in Koblenz