Regen, Wind, jede Menge Säcke und trotzdem Spaß. So wäre die Bolivienkleidersammlung kurz zusammen gefasst.
Doch kurz war der Samstag an dem die Bolivienkleidersammlung stattfand keineswegs. Bereits um 7.30 begannen in Urmitz Bahnhof jede Menge flinke Hände 260 Brötchen zu schmieren. Was die Helfer in der Rekordzeit von ein einviertel Stunde schafften. Danach ging es im ganzen Dekanat zur Sache oder zum Sack. So schickte jede Pfarrei seine Helfer aus um mit der Hilfe sehr netter Bauern die Säcke möglichst schnell ein zu sammeln. Bis circa 11 Uhr waren ALLE (!) Traktoren ausgeladen und die Säcke in die beiden zu Verfügung stehenden LKWs verladen.
Getreu dem Sprichwort "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" durften es sich dann im Pfarrheim Urmitz Bahnhof die durchnässten Helfer gut gehen lassen. Bei warmem Kakao, Kaffee und Tee sowie den mit mühe geschmierten Brötchen wurde selbst der müdeste Helfer wieder fit. So waren letztlich alle, trotz Regen und durchnässter Kleidung, zufrieden und alle Helfer sind sich einig, dass das mal wieder ein voller Erfolg war.
Doch neben der Freude über die erfolgreiche Arbeit machte sich auch Kritik über das Bistum Trier, das einsparen will und das ausgerechnet im Bereich der Jugendarbeit, breit. Denn das möchte sich keiner von uns gefallen lassen. So durfte sich zu guter letzt jeder in die Protestlisten eintragen in der Hoffnung, dass wir nächstes Jahr wieder so viele flinke Hände haben. (Die Unterschriftenliste liegt aktuell auch in der Mülheimer Kirche aus!)