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Lasst euch eine Geschichte erzählen, von 19 kühnen Recken, die Auszogen, die unwegsamen Gefilde Heidelbergs zu bezwingen!
Es begann am Freitag dem 12. März 2004, als sich unsere Helden am Pfarrheim trafen, um ihre Reise anzutreten... Getreu dem Motto "Der Marco war schomma da, der kennt den Weg.", stieg man in die Autos und fuhr in alter KaJu-Manier (eine allvernichtende Kolonne, die die Autobahn unsicher macht), los. Dies ging ganz gut und niemand ahnte etwas böses, bis wir die uns bekannten Gefilde verließen und uns auf die Wegbeschreibung aus dem Internet, vom Marco, DER SCHOMMA DA WAR!!!!, verlassen mussten. Das ging genau bis zur aller, aller, allerersten Abfahrt, die auf dem Zettel stand, gut. Ein gewisser M.L., DER SCHOMMA DA WAR, musste unbedingt seinen Geschwindigkeitswahn (An die besorgten Eltern: Der Autor neigt zur Übertreibung) ausleben und wollte ca. 50m vor der Abfahrt nochmal 10 Autos überholen....
Was unweigerlich dazu führte, dass die Hälfte der bis dahin zusammenhängenden KaJu-Kolonne in blindem Vertrauen, dem, DER SCHOMMA DA WAR, hinterherfuhren und graziös und an Eleganz nichtmehr zu übertreffen, an jener, auf der Wegbeschreibung aus dem Internet, von dem, DER SCHOMMA DA WAR, aufgeführten Ausfahrt vorbeirauschten. Die plötzliche Unnauffindbarkeit der ersten Kolonnenhälfteführte bei den beiden Wagenführern, welche aufgrund der Wegbeschreibung aus dem Internet, von dem..., nichtmehr überholt hatten, zu mittelmäßiger Verwirrung und zu einem plötzlichen Lenkmanöver, welches jeden Führerschein-Prüfling hätte gnadenlos durch die Prüfen rasseln.
Nachdem man sich über Handy mit den Verirrten auf einen Treffpunkt

geeinigt hatte, um weiter zu fahren, ging die abenteuerliche Reise weiter, unaufhaltsam gen Heidelberg, wo schon die nächste teufliche Prüfung auf unsere 19 kühnen Helden wartete.
Denn als man die Stadtgrenze von Heidelberg passierte, verließ jene Hälfte, welche sich schon die Bühnenreife Vorbeifahrt an der Autobahnabfahrt geleistet hat und welche nun vorneweg fuhr, das Vertrauen der Wegbeschreibung, da man in Heidelberg anscheinend aus Kostengründen vollends auf Straßenschilder verzichtet. Dies führte dazu, dass die KaJu-Kolonne in einem Hollywood reifen Fahrstil einemal quer durch Heidelberg irrte und wieder zurück. Nach dem ersten Kontakt mit den dortigen Eingeborenen, startete man voller Hoffnung einen weiteren Versuch, das allseits bekannte Örtschen "Gaiberg"... in der nähe vom Max-Plank Institut (wovon's ca. 20 Stück in Heidelberg gibt) zu erreichen.
Nachdem X-ten waghalsigen Fahr-und Überholmanöver der leidgeprüften "ersten" Kolonnenhälfte (man schaffte es, mit 4!! Autos nebeneinander auf einer Kreuzung eine Kurve zu fahren...), grenzten sich die beiden Schlusslichter aufgrund gesundheitlicher Bedenken vom Rest der Gruppe ab und versuchten ihr Glück auf eigene Faust.
Während Gruppe 1 so langsam wieder auf die, in der Wegbeschreibung vom M.L., der schomma...., erwähnten Pfade zurückfand, arbeitete sich Gruppe 2 von Uhreinwohner zu Uhreinwohner und von einer Beschreibung, die nicht hätte genauer sein können ("Fährst du da unten links und dann bei Hof links hoch") zur nächsten und fand nach einer langen, alpin anmutenden Irrfahrt durch Waldgebiete um Heidelberg doch voll Glück zum Ortschild von Gaiberg, wo dann direkt das nächste Action-Lenkmanöver folgte (Auto1: Vollbremsung uns wenden mitten auf der Straße, Auto2: elegant gebremst im Gras, ca. 10cm vor'm Graben).
Zum Glück hatte Gruppe1 inzwischen zum Zielort gefunden und lotste Gruppe2 dann per Handy durch die drei Straßen Gaibergs, was nochmal ca. 20min. dauerte, da man zwischendurch mal einen Ausflug in diverse verlängerte Hofeinfahrten und einen Trampelpfad einer Kleingartensiedlung machte.