Oder die Frage: Wieso muss ich bei Donnergrollen und peitschendem Regen und Wind mindestens einmal auf die Toilette??? Haben alle unsere Pänz Blasenschwäche oder mögen die den Regen?

 

Das Motto unserer Lagerzeitung vom Pfingstlager 2003 lautet "Ey, Wohin?"
Den Hintergrund dieser berechtigten Frage möchten wir im kurzen näher darlegen, um auch Menschen die nicht in den Genuss kamen, dass wunderliche Verhalten einiger, ach nicht einiger fast aller Pänz in einem Gewitter zu erleben.
Also während des heftig tobenden Gewitters, welches in Mülheim Bäume gefällt und Gasleitungen zerrissen hat, saßen wir auf unserem beschaulichen Zeltplatz in der Eifel und bekamen einige Ausläufer davon, die zwar nicht ganz so heftig, aber doch nass genug waren zu spüren. Als es begann heftig zu regnen und zu stürmen zeigten die Leiter und einige besonders weise Pänz - man könnte meinen sie hätten schon mal im Regen gestanden- das übliche Verhalten; sie zogen sich in die Hütte und das Aufenthaltszelt zurück.

 

Einige Pänz zeigten sich jedoch von den Wassermassen gar nicht beeindruckt und hüpften weiter draußen herum.
Da wir sehr um ihr Wohl besorgt waren, hatten wir jetzt die glorreiche Aufgabe sie ins Aufenthaltszelt zu verbannen, was mit kräftiger Stimmgewalt und Strafandrohungen - wieso bitte läuft man freiwillig im Regen draußen herum und weigert sich ins trockene zu kommen?? - dann nach Aufwendung einer halben Stunde auch gelang.
Kaum hatten wir uns entspannt im trockenen zurückgelehnt trauten wir unseren Augen kaum. Ein kleines, vermummtes Männlein tapste vor unseren Augen durch den strömenden Regen. Unsere maßlose Verwunderung brachte Thomas dann mit einem lauten Schrei aus unserer trockenen Hütte zum Ausdruck. Auf das laut geschmetterte "Wohin??" reagierte das Männlein mit einem gequälten Gesichtsausdruck" Ich muss mal Pipi". freundlich von unserem Lagerleiter daran erinnert, dass es männlichen Geschlechts sei, verschwand das Männlein an den nächsten Baum.
Kaum war das erste Männlein wieder im Zelt verschwunden brach eine rege Völkerwanderung aus, die dazu führte, dass unser Lagerleiter heiser, die Büsche gut gedüngt und die Pänz durchnässt waren. Ganz besondere Freude bereitete uns ein spezieller Gast, der auf die berühmt-berüchtigte Frage leider nicht die allseits beliebte Antwort gab, sondern sagte er habe Durchfall. Wir tauschten entsetzte Blicke - schließlich war die Toilette direkt neben uns - gewährten ihm dann aber gnädigerweise doch Zugang. es war wohl tatsächlich eine schwerere Form von Dünnpfiff (deutlich an der Geräuschkulisse zu erkennen) denn er kam mehrmals und nach dem dritten Mal haben wir auch ehrlich nicht mehr gefragt, wo er denn hin will.

 

Und die Moral aus der Geschicht: Nächstes mal nehmen wir Pampers mit oder Thomas muss heiße Milch mit rohem Ei trinken um seine Stimme nicht völlig zu ruinieren.

 

Die gesamte Redaktion wünscht euch viel Spaß beim Lesen, haftet weder für Rechtschreibfehler, für langweilige Berichte, noch für peinliche Bilder und die Meinung eines Berichtes ist nicht automatisch identisch mit der der Redaktion.

 

Christina Schreiner, Judith Flöck, Ewa Baulig