Getreu diesem Motto machten sich auch dieses Jahr an Pfingsten die Mitglieder der Kaju Mülheim auf, um in der Eifel ihre Zelte aufzuschlagen.
Am Nachmittag des 6. Junis wurden die ersten Teilnehmer von ihren Eltern zum Zeltplatz gebracht, um dort die nächsten 4 Tage zu verbringen. Nun sollten die vom Vorkommando aufgebauten Zelte bezogen werden, doch der Großteil der "Pänz" stürzte sich sofort in den kühlen Weiher und kümmerte sich weder um die wieder abreisenden Eltern, noch um das Gepäck, das verlassen auf dem Gelände herum stand. Im See wurde dann auch - passend zum heißen Wetter- der restliche Tag verbracht. Der Tag endetet mit der Lagerrunde, in der Kennenlernspiele gespielt und die bekannten Lagerlieder gesungen wurden.
Für den nächsten Tag war viel war geplant. Neben der Lagerolympiade am Morgen, in der es galt Geschicklichkeit und Teamfähigkeit unter Beweis stellen, fand nachmittags das Geländespiel "Der Kaiser ruft" statt, bei dem sich die Teilnehmer im nahen Wald durchschlagen mussten, um mit ihrem Team zu gewinnen. Der Rest des Tages bis zur Lagerrunde wurde mit Gesellschaftsspielen, Schwimmen und Sonnen verbracht. Die Lagerrunde, die diesmal mit einem Wortgottesdienst eingeleitet wurde, beendete auch den zweiten Tag.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der traditionellen Staffette.
Schon um 11 Uhr fuhren die Leiter los, um den Platz für ihre Stationen zu beziehen und diese vorzubereiten. Kurz darauf brachen auch die Pänz auf. Sie besuchten die insgesamt 8 Stationen um die Aufgaben z.B.: Liedergurgeln, Zungenbrecher und Sonnentänze, zu bewältigen. Viele nahmen auch die Sonderaufgaben an, die von Leitern gestellt wurden und besonders ihnen viel Spaß bereiteten.
Nachmittags hatten wir erstmal den Regen zu überstehen, der das Lager heimsuchte, den ganzen Platz in eine Matschlandschaft verwandelte und dazu zwang, die Lagerrunde im Gemeinschaftszelt stattfinden zu lassen. Nachdem die Gewinner der Staffette und des Geländespieles geehrt wurden, fanden die Lagerwahlen statt. Die Nominierten wurden mit viel Applaus gewählt und später auch geehrt. Als das letzte Lied verklang, machten sich die Pänz zur letzten Zeltnacht bereit. Doch wurden sie spät noch einmal aus ihrer Ruhe geweckt, denn ein Überfall versetzte das Zeltlager in Angst und Schrecken. Doch auch dieses wurde überstanden und die Nachtruhe wurde zur Belohnung für das tapfere Verhalten der Pänz aufgehoben. Diejenigen, die davon Gebrauch machten, spürten das am nächsten Tag, denn da gings ans Aufräumen. Der Platz musste gereinigt w, die Zelte abgebaut und sämtliches Geschirr gespült werden.
Nachmittags kamen die Eltern mit Kaffee und Kuchen. Sie hörten die Lagerschau, Lagerlieder und das Leiterlied, in dem auf das 20-jährige Jubiläum der Kaju Mülheim eingegangen wurde, das in dieses Jahr am 6. September auf dem Kirchenvorplatz gefeiert wird. Doch auch der schönste Tag vergeht und so verabschiedeten sich nach und nach alle Pänz. Mit den Gedanken waren sie aber schon beim Pfingstlager 2004. Denn alle Jahre wieder...
Dieses Jahr gab es endlich mal einen Überfall auf unser Pfingstlager und zwar aus Mülheim. Dieser begann nach der täglichen Leiterrunde,als alle Pänz schon in ihren Zelten schliefen und süss träumten und sich sicher in ihren Zelten wägten und nicht im geringsten an einen Überfall dachten.
Kurz nachdem die ersten Angreifer quer durch unser Lager rannten, versuchten wir verzweifelt alle Pänz zu wecken. Als dies endlich geschafft war, versammelten sich sowohl die Leiter als auch die Pänz an der Feuerstelle und wurden anschließend auf ihre Positionen rund um den Lagerplatz verteilt. Nun dachten wir, wir wären gegen die Überfallerer gewappnet.
Während die Pänz auf ihren Horchposten lagen, durchkämmten mehrere Stoßtrupps das Gelände um die Angreifer ausfindig zu machen. Doch sobald sie fündig waren wurden sie überwältigt und hatten keine Chance mehr. Unsere Pänz stellten keine Bedrohung dar, da man diese einfach so als Unterhändler passieren durfte, nein noch schlimmer sie antworteten brav auf die Fragen der Angreifer und stimmten lautstark Lieder an statt das Lager zu verteidigen.
Nach ca. 1 ½ Stunden wurde dann der Überfall unterbrochen und die Angreifer bekamen verdient ihren Kasten Bier. Und wir erlitten eine wirklich verheerende Niederlage. Nächstes Jahr heißt das Überfall-Intensiv-Training für die Pänz.
Zum zweiten mal in Folge besuchte die KaJu das Seniorenzentrum St. Peter in Mülheim. Der Unterschied zum letzten Jahr war klar erkennbar: Es war diesmal die KaJu-Vollversammlung, mit den Senioren einige gesellige Stunden verbrachte. Später dann folgte die Adventsfeier im Pfarrheim.

Oder die Frage: Wieso muss ich bei Donnergrollen und peitschendem Regen und Wind mindestens einmal auf die Toilette??? Haben alle unsere Pänz Blasenschwäche oder mögen die den Regen?

 

Das Motto unserer Lagerzeitung vom Pfingstlager 2003 lautet "Ey, Wohin?"
Den Hintergrund dieser berechtigten Frage möchten wir im kurzen näher darlegen, um auch Menschen die nicht in den Genuss kamen, dass wunderliche Verhalten einiger, ach nicht einiger fast aller Pänz in einem Gewitter zu erleben.
Also während des heftig tobenden Gewitters, welches in Mülheim Bäume gefällt und Gasleitungen zerrissen hat, saßen wir auf unserem beschaulichen Zeltplatz in der Eifel und bekamen einige Ausläufer davon, die zwar nicht ganz so heftig, aber doch nass genug waren zu spüren. Als es begann heftig zu regnen und zu stürmen zeigten die Leiter und einige besonders weise Pänz - man könnte meinen sie hätten schon mal im Regen gestanden- das übliche Verhalten; sie zogen sich in die Hütte und das Aufenthaltszelt zurück.

 

Einige Pänz zeigten sich jedoch von den Wassermassen gar nicht beeindruckt und hüpften weiter draußen herum.
Da wir sehr um ihr Wohl besorgt waren, hatten wir jetzt die glorreiche Aufgabe sie ins Aufenthaltszelt zu verbannen, was mit kräftiger Stimmgewalt und Strafandrohungen - wieso bitte läuft man freiwillig im Regen draußen herum und weigert sich ins trockene zu kommen?? - dann nach Aufwendung einer halben Stunde auch gelang.
Kaum hatten wir uns entspannt im trockenen zurückgelehnt trauten wir unseren Augen kaum. Ein kleines, vermummtes Männlein tapste vor unseren Augen durch den strömenden Regen. Unsere maßlose Verwunderung brachte Thomas dann mit einem lauten Schrei aus unserer trockenen Hütte zum Ausdruck. Auf das laut geschmetterte "Wohin??" reagierte das Männlein mit einem gequälten Gesichtsausdruck" Ich muss mal Pipi". freundlich von unserem Lagerleiter daran erinnert, dass es männlichen Geschlechts sei, verschwand das Männlein an den nächsten Baum.
Kaum war das erste Männlein wieder im Zelt verschwunden brach eine rege Völkerwanderung aus, die dazu führte, dass unser Lagerleiter heiser, die Büsche gut gedüngt und die Pänz durchnässt waren. Ganz besondere Freude bereitete uns ein spezieller Gast, der auf die berühmt-berüchtigte Frage leider nicht die allseits beliebte Antwort gab, sondern sagte er habe Durchfall. Wir tauschten entsetzte Blicke - schließlich war die Toilette direkt neben uns - gewährten ihm dann aber gnädigerweise doch Zugang. es war wohl tatsächlich eine schwerere Form von Dünnpfiff (deutlich an der Geräuschkulisse zu erkennen) denn er kam mehrmals und nach dem dritten Mal haben wir auch ehrlich nicht mehr gefragt, wo er denn hin will.

 

Und die Moral aus der Geschicht: Nächstes mal nehmen wir Pampers mit oder Thomas muss heiße Milch mit rohem Ei trinken um seine Stimme nicht völlig zu ruinieren.

 

Die gesamte Redaktion wünscht euch viel Spaß beim Lesen, haftet weder für Rechtschreibfehler, für langweilige Berichte, noch für peinliche Bilder und die Meinung eines Berichtes ist nicht automatisch identisch mit der der Redaktion.

 

Christina Schreiner, Judith Flöck, Ewa Baulig
Beim diesjährigen Aktionstag traf sich die KaJu im Pfarrheim, um einen Besuch des Seniorenzentrums vorzubereiten. Bei einem "Adventsnachmittag" im Seniorenzentrum St. Peter werden wir den Bewohnern kleine Präsente mitbringen und einige weihnachtliche Lieder singen.